
Für viele „Wasserratten“ und „Sonnenanbeter“ aus der gesamten Region, also aus Nürnberg und Schwabach, den Landkreisen Roth und Weißenburg-Gunzenhausen, ist das Fränkische Seenland jeden Sommer ein beliebtes Ausflugsziel: zum Entspannen, Erholen, Spaß haben, zum Picknicken, für Wassersport und natürlich fürs Baden.
Meist trauen sich ab Mai die ersten Wasserratten ins erfrischende Nass. Ab dann wird auch jede Woche die Wassertemperatur gemessen. Hier kommt ein Überblick wie warm inzwischen das Wasser von Rothsee, Brombachsee und Altmühlsee derzeit ist.
Am Mittwoch, 27. Mai 2026, meldete der Tourismusverband Fränkisches Seenland wieder die aktuellen Wassertemperaturen. Ausgesprochen positiv wirkt sich das fast schon hochsommerliche Wetter der vergangenen Tage auf die Wassertemperaturen aus, die innerhalb einer Woche deutlich gestiegen sind.
Altmühlsee: 26 Grad
Brombachsee: 25 Grad
Rothsee: 20 Grad
Blaualgen-Gefahr am Altmühlsee - Die Wasserqualität im Fränkischen Seenland
Neben der Wassertemperatur spielt im Seenland auch die Wasserqualität eine Rolle. Immer wieder haben vor allem der flache Altmühlsee und der Kleine Brombachsee mit Blaualgen zu kämpfen. Der Kontakt mit den Cyanobakterien kann bei Schwimmern Erbrechen, Übelkeit, Durchfall, Atemnot und Hautreizungen verursachen. Zudem wird durch die schlechte Sichtbarkeit auch die Rettung Ertrinkender erschwert.
Mehrfach wurden daher in den vergangenen Jahren für einzelne Seezentren Badeverbote ausgesprochen. Teils wochenlang waren Schwimmen und Wassersport dort schon nicht möglich - zum Leid der Betriebe am See.
Auf der Webseite des Landratsamts Roth wird die Wasserqualität angezeigt. Dort ist zu sehen, ob das Baden an den Seezentren am Rothsee in Birkach, Grashof und Heuberg, in Enderndorf am Großen Brombachsee sowie am Igelsbachsee möglich ist. Auch alle anderen „Ampeln“ für die heimischen Badegewässer - wie etwa Wallesauer Weiher, Petersgmünder Badeweiher, Jägersee und Abenberger Badeweiher - sind dort zu sehen.
Badewarnungen im Fränkischen Seenland
Auf der Webseite des Landratsamts Weißenburg-Gunzenhausen greift die gleiche Logik. Für alle Badestrände am Brombachsee - Allmannsdorf, Pleinfeld, Ramsberg, Langlau und die Badehalbinsel Absberg - ebenso wie für die Seezentren Muhr am See, Schlungenhof und Wald am Altmühlsee ist die Wasserqualität auf einen Blick an der Farbe erkennbar.
Anfang Mai stehen die Ampeln für die Seezentren am Rothsee und am Brombachsee sowie die kleineren Badeweiher im Landkreis Roth ebenso wie jene für die Strände am Altmühlsee auf Grün. Baden ist also überall problemlos möglich. Das ist im Frühling meistens so - erst im Laufe des Sommers, mit steigenden Wassertemperaturen breiten sich die Blaualgen aus.
Im vergangenen Jahr gab es bis in den September hinein Badewarnungen für die Seezentren Schlungenhof und Wald am Altmühlsee. Für das Seezentrum Muhr am See ebenso wie alle Badestrände am Kleinen Brombachsee - von der Seemeisterstelle über die Badehalbinsel Absberg bis zum Seecamping Langlau - wurde sogar ein Badeverbot verhängt.
Daher wurde am Altmühlsee inzwischen ein separates „Bad im See“ angelegt, das pünktlich zum Start der Badesaison im April 2026 fertig wurde. Dank Tauchfolie werden dort die Algen ausgesperrt. Auch Projekte zur Entschlackung und Reinigung laufen.
[Dieser Artikel wird während der Badesaison wöchentlich aktualisiert.]






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