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So sieht es hinter der Ladentür des ehemaligen Eisenhandels Prell aus
Schon Jahren wird hier keine Schraube, kein Heizkörper mehr verkauft. Der Eisenhandel Prell in der Zöllnertorstraße ist vielen Schwabachern trotzdem noch immer ein Begriff. Wie schaut es hinter der eigentlich verschlossenen Ladentür aus? Gehen Sie mit uns auf eine spannende Entdeckungstour.
von Stephanie Wilcke

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1/31 - <p>So kennen die Schwabacher den "Prell" seit Jahren: Hier wird keine Schraube mehr verkauft. Aber die Schwabacher haben beste Erinnerungen an die Zeit damals. </p>
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2/31 - <p>Es herrscht Leere im ehemaligen Ladengeschäft. </p>
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3/31 - <p>Winzige Details erinnern an frühere Zeiten: Lichtschalter im Ladengeschäft. </p>
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4/31 - <p>Hier geht es ins Büro des ehemaligen Eisenhandels.</p>
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5/31 - <p>Und hier ist die Ladentheke gelandet. In diesem Büro wird schon länger nichts mehr getippt.</p>
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6/31 - <p>Es geht eine Stiege hinunter: Im Untergeschoss des Anwesens hatte der Eisenhandel viel Lagerfläche. </p>
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7/31 - <p>Aber auch in den Neben- und Anbauten des Anwesen wurde Material gelagert. Die ehemalige Mälzerei bot dafür sehr viel Platz. </p>
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8/31 - <p>Für einige Künstler hat das Prell-Anwesen schon als "Ortung"-Veranstaltungsraum dienen dürfen. Davon zeugen einige Relikte an den Wänden. Ob Zeichnungen an der Wand ... </p>
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9/31 - <p>... oder Reste von Blattgold. Das Prell-Anwesen ist ein interessantes und imposantes Areal für Kunst. </p>
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10/31 - <p>Ein Relikt einer "Ortung": ein goldenes Fenster zum Hof hin. </p>
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11/31 - <p>Die Spinnweben und der Staub verraten es: Das Prell-Areal will nach Jahren des Dornröschenschlafs wachgeküsst werden.</p>
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12/31 - <p>Dieser Teil des Prell-Areals ist denkmalgeschützt. Es wurde 1821 errichtet und als Mälzerei benutzt. An der Dachgaube ist ein gut erhaltener Aufzug der Zeit erhalten. </p>
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13/31 - <p>So beförderte man zur Zeit der Mälzerei Lasten in die oberen Stockwerke des historischen Backsteinbaus. </p>
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14/31 - <p>So ließ sich erkennen, auf welchem Stockwerk der Lastenaufzug gerade steckt. </p>
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15/31 - <p>Personen duften mit dem Aufzug nicht befördert werden, wie dieses Schild hier Auskunft gibt.</p>
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16/31 - <p>Es geht steil nach oben: Vom Aufzugsschacht im Keller bis ganz nach oben in den Dachboden. </p>
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17/31 - <p>Im Dachboden ist auch der Außenaufzug aus der Entstehungszeit 1821 erhalten. </p>
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18/31 - <p>Überall wo man hinsieht: Regale und Lagerfläche. </p>
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19/31 - <p>Und auch hier Regale, Regale, Regale. </p>
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20/31 - <p>Ob hier jemand was vergessen hat?</p>
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21/31 - <p>Blick in einen weiteren Raum am Dachboden des Backsteinbaus. </p>
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22/31 - <p>Viele Gestaltungselemente wie etwa Fensterbeschläge oder Griffe haben sich aus der Zeit um 1821 erhalten. </p>
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23/31 - <p>Zurück ins Erdgeschoss, ehe es tief hinab geht: Ein Preußisches Tonnengewölbe überspannt das Erdgeschoss des hinteren Anbaus.</p>
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24/31 - <p>Zur Orientierung: Es geht um den Backsteinanbau. </p>
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25/31 - <p>Es führt eine schmale Steintreppe hinab in ein verwinkelte Kellerlabyrinth. </p>
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26/31 - <p>Diese kühlen Räume wurden als Eiskeller genutzt. </p>
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27/31 - <p>Im Keller gibt es zahlreiche Stellen, in denen Nischen in den Stein geschlagen wurden. </p>
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28/31 - <p>Oder es gibt weitere Möglichkeiten, noch tiefer in Schwabachs Unterwelt einzutauchen. </p>
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29/31 - <p>Im Zweiten Weltkrieg diente der Keller wohl als Schutzraum für Schwabacher vor Bomben und Granatenhagel. </p>
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30/31 - <p>In einigen Teilen nutzten der Eisenhandel aber auch den Keller, um etwas zu lagern. </p>
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31/31 - <p>Im Übrigen stammt die Außenwand des Hauses der Nummer 12A zur Südlichen Mauerstraße hin aus Resten der Stadtmauer. </p>
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